Vorbericht

Magdeburg gegen Hannover: Wer setzt sich im engen Mittelfeld ab?

Der 1. FC Magdeburg gehört nach sechs Spieltagen zu den Mannschaften, deren Saisonstart leicht unter dem Radar läuft. Zehn Punkte, 11:9 Tore und Platz sieben sind eine solide Basis. Hannover 96 steht mit sieben Punkten nur drei Zähler dahinter und hat unmittelbar vor der Länderspielpause beim 2:1 gegen Bochum einen wichtigen Heimsieg gefeiert.

Magdeburg ließ am 6. Spieltag dagegen Punkte liegen. Das 1:1 in Fürth war kein Rückschlag, aber eine verpasste Gelegenheit, sich noch enger an die Spitzengruppe zu heften. Drei Siege aus sechs Spielen zeigen dennoch, dass der FCM genügend Qualität besitzt, um sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.

Hannovers Sieg gegen Bochum lieferte dafür ein interessantes Gegenargument. 96 führte zur Pause 2:0, nachdem Jón Dagur Thorsteinsson nach einer Standardsituation und Marcel Hartel getroffen hatten. Bochum kam nach dem Seitenwechsel noch einmal heran, Hannover brachte den Vorsprung aber über die Zeit. Nach zuvor drei Niederlagen in den ersten fünf Spielen war das ein Ergebnis, das für die Stimmung vor der Pause kaum wichtiger hätte sein können.

Magdeburgs Heimspiel als Standortbestimmung

Die Tabelle ist in diesem Bereich noch eng genug, dass ein einzelner Sieg das Bild deutlich verändern kann. Magdeburg könnte auf 13 Punkte springen und damit seine Ambitionen nach oben unterstreichen. Hannover wäre mit einem Auswärtssieg plötzlich punktgleich mit dem FCM.

Entscheidend dürfte sein, wie gut Hannover Magdeburgs Offensivspiel kontrolliert. Der FCM hat mit elf Toren deutlich häufiger getroffen als 96 mit sieben. Hannover wiederum hat beim Erfolg gegen Bochum gezeigt, dass es aus klaren Spielsituationen effizient Kapital schlagen kann.

Unsere Prognose

Hannovers jüngster Sieg macht die Partie enger, als es die bisherige Punkteausbeute vermuten lässt. Magdeburg hat über sechs Spieltage allerdings die stabilere Gesamtleistung gezeigt und besitzt zuhause leichte Vorteile.

Unser Tipp: 2:1.