Fürth fängt Magdeburg ein – Sillah antwortet auf den Blitzstart
Magdeburg brauchte am Freitagabend kaum Anlauf. Fünf Minuten waren gespielt, als Emmanuel Iyoha die Gäste in Fürth in Führung brachte. Herbert Bockhorn hatte den Angriff vorbereitet, Iyoha vollendete aus kurzer Distanz. Für die SpVgg Greuther Fürth begann damit ein Heimspiel erneut mit der Aufgabe, einem Rückstand hinterherzulaufen.
Die Reaktion fiel diesmal überzeugend aus. Fürth arbeitete sich über die Außenbahnen in die Partie und kam nach 20 Minuten zum Ausgleich. Omar Sillah traf, der Treffer wurde zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgenommen und nach Überprüfung doch gegeben. Aus dem Magdeburger Traumstart war damit früh wieder ein offenes Spiel geworden.
Torhüter verhindern die nächste Wendung
Beide Mannschaften hatten anschließend Möglichkeiten, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Fürth brachte Sillah und Shinta Appelkamp in gute Abschlusspositionen, auf der anderen Seite blieben Iyoha und Richmond Tachie gefährlich. Florian Hellstern und Dominik Reimann sorgten dafür, dass es beim 1:1 blieb.
Nach der Pause verlor die Partie etwas von ihrer ersten Wucht. Magdeburg musste auf den kurzfristig ausgefallenen Baris Atik verzichten und fand seltener die Räume, aus denen die Mannschaft in den ersten Wochen der Saison Gefahr entwickelt hatte. Fürth hatte längere Phasen mit Kontrolle über die Außen, bekam daraus aber keinen zweiten Treffer gebaut.
Was das 1:1 bedeutet
Magdeburg geht mit zehn Punkten aus sechs Spielen in die Pause. Das ist eine ordentliche Basis, auch wenn in Fürth nach der frühen Führung mehr möglich schien. Für die Gastgeber ist der erste Heimpunkt der Saison wertvoll, die Bilanz von sechs Punkten aus sechs Partien lässt allerdings wenig Raum für Zufriedenheit.
Das Remis passte deshalb zu beiden Teams: Magdeburg bestätigte seine Konkurrenzfähigkeit, ließ aber die Chance auf einen weiteren Schritt nach oben liegen. Fürth zeigte eine stabile Reaktion und muss nach der Pause daraus Siege machen.