Vorbericht

Hertha gegen Fürth: Wie lange hält die perfekte Serie?

Sechs Spiele, 18 Punkte, 17:7 Tore: Hertha BSC hat den perfekten Saisonstart hingelegt. Nach dem 2:1 in Dresden geht die Mannschaft als klarer Tabellenführer in die Länderspielpause – und empfängt danach eine SpVgg Greuther Fürth, die bislang zwar erst einmal gewonnen hat, aber auch nur zweimal verlor.

Die Berliner Serie ist inzwischen mehr als eine hübsche Momentaufnahme. Hertha hat in sechs Partien die meisten Tore der Liga erzielt und gemeinsam mit Nürnberg die beste Tordifferenz. Gleichzeitig waren die Siege keineswegs alle bequem. Das 2:1 in Dresden war ein weiteres Beispiel dafür, dass die Mannschaft auch enge Phasen überstehen kann.

Fürth steht bei sechs Punkten und 9:11 Toren. Das 1:1 gegen Magdeburg am 6. Spieltag war bereits das dritte Unentschieden. Die Franken sind damit schwerer zu schlagen, als Rang zwölf vermuten lässt, müssen aus ausgeglichenen Partien aber häufiger drei Punkte machen, wenn sie sich aus dem unteren Mittelfeld lösen wollen.

Hertha muss mit der Favoritenrolle umgehen

Mit jedem Sieg verändert sich die Aufgabe für den Tabellenführer. Gegner kommen nicht mehr nur nach Berlin, um ihr eigenes Spiel durchzusetzen. Sie wissen, dass Hertha aktuell die Mannschaft ist, die es zu stoppen gilt. Fürth kann entsprechend kompakt auftreten und darauf setzen, dass mit zunehmender Spieldauer Ungeduld entsteht.

Die Berliner haben bislang allerdings genügend offensive Lösungen gefunden. 17 Tore verteilen sich auf sechs Spieltage, kein Gegner hielt Hertha bislang unter zwei Treffern. Fürth muss deshalb mehr leisten, als nur Räume eng zu machen. Die eigene Offensive wird Entlastung schaffen müssen, damit die Partie nicht dauerhaft in Richtung des Fürther Tores kippt.

Unsere Prognose

Fürth besitzt genug Qualität, um Hertha zu beschäftigen, und die Berliner Defensive war mit sieben Gegentoren nicht unangreifbar. Über 90 Minuten spricht die bisherige Konstanz aber deutlich für den Tabellenführer.

Unser Tipp: 3:1.